SIEGERINNEN – Frauen im Spitzensport
Bachelorarbeitprojekt von Geraldine Gantert

Das Hauptziel dieses Projekts ist es, die Sichtbarkeit von Athletinnen in der Schweiz zu erhöhen. Um dies zu erreichen, werden Interviews mit Athletinnen aus verschiedenen Sportarten geführt. Diese Interviews beleuchten ihre Karrieren und bieten Einblicke in ihre Meinungen zum Sport in der Schweiz. Aus dem gesammelten Material wird eine Webseite erstellt, die die Interviews präsentiert und zusätzlich Informationen über die Sichtbarkeit von Sportlerinnen sowie einen News-Bereich über sportliche Leistungen von Athletinnen enthält.
Dieses Lehrprojekt ist eng mit meiner Thesis verbunden, in der ich die Darstellung von Schweizer Sportlerinnen in den Medien untersuche. Durch das Lehrprojekt trage ich aktiv zur Verbesserung der Sichtbarkeit von Athletinnen bei und sammle gleichzeitig deren Standpunkte zu der in der Thesis behandelten Thematik. Die erstellte Webseite soll den Besucherinnen und Besuchern eine umfassende Information über das Thema bieten und das Bewusstsein für die Herausforderungen und Erfolge von Sportlerinnen in der Schweiz schärfen.
Umsetzung
Interviews mit Sportlerinnen
Die Umsetzung begann mit der Anfrage und Planung der Interviews. Zunächst wurden zahlreiche Spitzensportlerinnen aus der Schweiz kontaktiert, um ihre Bereitschaft zur Teilnahme zu ermitteln. Nachdem positive Rückmeldungen eingegangen waren, wurden die Termine und Orte für die Interviews koordiniert.
Ein strukturiertes Vorgehen war essentiell. Es wurde ein detaillierter Fragebogen sowie ein Ablaufplan für die Interviews entwickelt. Die nötige Ausrüstung wurde beschafft, und die Durchführung der Interviews wurde sorgfältig geplant.
Insgesamt wurden Interviews mit zehn verschiedenen Sportlerinnen aus unterschiedlichen Disziplinen durchgeführt:
- Zwei Ruderinnen
- Eine Curlerin
- Eine Tennisspielerin
- Eine Fussballspielerin
- Eine Skialpin-Athletin
- Eine Leichtathletin
- Eine Snowboardcross-Fahrerin
- Eine Schwingerin
- Eine BMX/Pumptrack-Fahrerin
Die Interviews fanden an verschiedenen Orten in der Schweiz statt, meistens in der Nähe der jeweiligen Sportlerinnen. Dies ermöglichte es, die Athletinnen in ihrer gewohnten Umgebung zu treffen und authentische Gespräche zu führen.
Nach jedem Interview wurde das Material gesichert und gesichtet. Die Datenverarbeitung umfasste das Schneiden der Interviews und die Überprüfung durch die Sportlerinnen, um sicherzustellen, dass ihre Aussagen korrekt und zufriedenstellend wiedergegeben wurden. Anschließend wurden die finalen Interviewvideos exportiert.
Erstellung der Webseite
Die Planung der Webseite begann parallel zu den Interviews. Zunächst wurde festgelegt, welche Inhalte und Punkte die Webseite umfassen sollte. Ein ansprechendes und benutzerfreundliches Design wurde entwickelt und mehrfach überarbeitet, um sicherzustellen, dass die Webseite sowohl informativ als auch ästhetisch ansprechend ist.
Die Erstellung der Inhalte umfasste das Schreiben von Texten, die Auswahl und Bearbeitung von Bildern sowie die Erstellung von Grafiken. Diese Inhalte wurden dann in die Webseite integriert, die mit Hilfe von Hosttech, WordPress und Visual Studio erstellt wurde.
Nachdem alle Interviews, Bilder und Texte hochgeladen waren, folgte eine intensive Testphase. Die Webseite wurde gründlich getestet und notwendige Überarbeitungen vorgenommen, um sicherzustellen, dass sie fehlerfrei funktioniert und alle Inhalte korrekt dargestellt werden.
Das finale Design wurde umgesetzt und die Webseite veröffentlicht. Sie dient nun als Plattform, um die Sichtbarkeit von Schweizer Athletinnen zu erhöhen und die Öffentlichkeit über ihre Leistungen und Herausforderungen zu informieren.
Fazit
Das Lehrprojekt zur Sichtbarkeit von Athletinnen in der Schweiz hat dazu beigetragen, das Bewusstsein für die Darstellung und Wertschätzung von Sportlerinnen zu schärfen. Durch die Interviews und die erstellte Webseite wird den Athletinnen eine Stimme gegeben, und ihre Erfolge und Herausforderungen werden einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Dieses Projekt leistet somit einen wichtigen Beitrag zur Förderung von Frauen im Sport und zur Sensibilisierung der Gesellschaft für ihre Leistungen und Bedürfnisse.